Genau 6 Tage und 1025 Seemeilen nach dem Start im Ashmore Reef haben wir heute Morgen an einer Boje in der Flying Fish Cove auf Christmas Island festgemacht. Bis auf den manchmal etwas starken Schwell ein schöne Passage mit guten Etmalen und bestem Wetter.
Zu verdanken haben wir die schnelle Passage vor allem diesem Segel. Unserem 180 Quadratmeter grossen Gennacker, den wir über weite Strecken als einziges Segel gefahren haben. Für Fotofreunde, die Aufnahme ist mit einem 18mm Weitwinkel-Objektiv gemacht.
Da die Bedingungen so gut waren, sind wir auch 2 Nächte unter Gennacker gesegelt und konnte dabei schlafen. Zumindest 2 Stunden am Stück. Dann Aufstehen für eine kurze Kontrolle und weiterschlafen.
Und hier noch ein paar Bilder vom Ashmoore Reef und unserer Fahrt dorthin.
Sie begleiten uns immer wieder. Oft auch bei Nacht, wo wir nur ihr Atmen hören und den fluoreszierenden Schweif sehen, den sie im Wasser hinterlassen.
Hier muss ein ausgedehntes Riff mit einer Lagune sein. Das türkis blaue Wasser spiegelt sich an der Unterseite der Wolken.
Keine Luftaufnahme sondern von der Mastspitze aus an unserem Ankerplatz vor der West-Insel des Ashmore Reefs in der inneren Lagune fotografiert. Genaugenommen ist es kein Ankerplatz, sondern ein Bojen-Platz. Wir waren die einzige Yacht im Riff neben 4 Fischerbooten, die die australischen Behörden hier an die Kette gelegt haben, da ihre Kapitäne illegal gefischt haben.
Die Bojen sind geschickt zwischen den Untiefen verteilt. Es braucht ein bisschen Nerven hier umher zu fahren. Zumindest wenn der Park-Ranger nicht anwesend ist um den Weg zu weisen und wenn man das erste mal hier ist.
Die freundlichen Herren, die mit ihrem grauen Boot in der äusseren Lagune auf Bootsflüchtlinge warten, hätten uns im Fall der Fälle sicher geholfen.
Darauf gab es eine kräftigen Schluck neuseeländischer Provenienz.
Die Skipperin staunt nicht schlecht. Das war nicht der Schaufelradbagger des Rangers, sondern die Spur einer Schildkröte zur Eiablage während der letzten Nacht.
Das Ashmore Reef ist nicht nur ein Schutzgebiet für Meeresschildkröten sondern auch für viele Vogelarten wie dieser Tropik-Vogel, der sich gestört fühlt und sein Gelege verteidigt.
Der neugierige Tölpel mustert mich. Sooft finden sich keine Menschen an seinem Strand.
Das erste Bild von Christmas Island. Die Mooring-Bojen liegen direkt an der Riffkante auf etwa 8 Meter Tiefe mit herrlich klarem Wasser. Da sind wieder gleich mit Taucherbrille, Schnorchel und Unterwasserkamera ins Wasser gesprungen.
Die nächsten Tage gibt es weitere Bilder von Christmas Island. Auch von oberhalb der Wasseroberfläche.












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