Zwei Jahre lag
unser Boot unbewegt im Hafen, abgesehen von der jährlichen Fahrt vom Steg bis zum
Auskranen. Jetzt sind wir wieder etwas seriöser unterwegs. Es geht nach
Griechenland. Die ersten Tage des Törns sind wie eine Überführung. Möglichst
effizient, möglichst viele Meilen machen, da der Weg von Varazze in Ligurien
nach Griechenland weit ist. Genauer 800 sm von unserem Heimathafen bis nach Korfu,
dem ersten geplanten Landfall in Griechenland.
Möglichst
effizient heisst, die kürzeste Strecke in der kürzesten Zeit mit der besten
Ausnutzung des Windes und ohne zu hoher Belastung von Crew und Schiff. Die Crew
ist in diesem Fall mein Bruder, der mit mir den etwa 8-wöchigen Törn macht.
Seit Samstag sind
wir unterwegs und haben über das Wochenende 180 sm zurückgelegt. Die erste
Nacht sind wird gesegelt oder eher gestanden, da der Wind bislang nicht unser
bester Freund ist. Erst am Sonntagmittag südlich von Elba kam Wind auf und wir
konnten bis zu unserer Ankerbucht am Monte Argentario unter Gennaker ein paar
flotte Meilen segeln.
In loser Folge,
je nach verfügbarer Zeit, gibt es auf dem Blog Einträge und vielleicht auch mal
ein Video auf dem YouTube Kanal. Zuviel versprechen möchte ich jedoch nicht, da
Reisen eine spannende Sache ist, und ich wohl nicht für alles Zeit haben werde.
