Anstatt ein paar Posts von den verbleibenden Meilen des Törns durch den Nordatlantik, gibt es hier gleich das gesamte Abenteuer an einem Stück. Viel Spass beim Anschauen.
Weltumseglung auf SY NOE
Donnerstag 21. Juli 2022: Ankunft in Reykjavik
Für Freunde von Jules Vernes ist die Etappe von Isafjördur von Reykjavik ein Highlight. Wir segeln am vergletscherten Vulkan Snaeffels vorbei, den wir schon aus grosser Entfernung mit dem Fernglas ausmachen können. Dort begann die Reise zum Mittelpunkt der Erde, die am Stromboli in Italien ihr glückliches Ende fand.
Kurz nach Mitternacht kommen wir im alten Hafen von Reykjavik an. Direkt am neuen Konzerthaus Harpa gibt es einen kleinen Yachthafen, wo wir an einem Schwimmsteg einen Platz finden.
Leider ist das Wetter für den Stadtrundgang am Freitag nicht so schön, aber wir lassen uns nicht davon abhalten, die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen.
Dienstag 19. Juli 2022: Der besondere Zebrastreifen von Isafjördur
Schwebt die Dame oder ist es nur eine optische Täuschung durch einen 3D-Effekt?
Keine optische Täuschung sondern spezielle Stimmungen durften wir auf der Etappe Siglufjördur nach Isafjördur unserer Island-Umrundung erleben.
Samstag 16. Juli 2022: Von der Walhauptstadt in die Heringshauptstadt
Ohne Wind und ohne Walsichtung geht es durch die Bucht von Husavik nach Nordwesten. Ausserhalb der weiten Bucht kommt Nordostwind auf und frischt bis auf über 20 kn auf. Für einen besseren Windeinfallswinkel segeln wir zuerst nach WNW und dann 10 sm nach Süden als wir Siglufjördur querab haben. Neben den windigen letzten Stunden vor Seydisfjördur das bislang schönste Segeln auf diesem Törn. Und wir sehen kurz vor unserem Ziel zwei kapitale Finnwale.
Siglufjördur generierte in den Hochzeiten des Heringsbooms
20 % des isländischen Bruttosozialprodukts und 40 % des Exportvolumens. In der
Fangsaison im Sommer lebten bis zu 15'000 Menschen in dem Ort. 1969 blieben die
Heringe aus und kamen auch in den folgenden Jahren nicht mehr in den
Nordatlantik zwischen Island und Grönland zurück. Der Niedergang des Ortes ist
auch 50 Jahre später noch sichtbar. Heute leben 1200 Menschen hier.
Donnerstag 14. Juli 2022: Husavik, die Whale Watching Hauptstadt Islands
31 Sunden und 170 sm sind wir von Seydisfjördur nach Husavik unterwegs. Wir sehen bei der Halbinsel Langanes unseren ersten Wal auf dieser Reise und überqueren den nördlichen Polarkreis. Fasziniert sind wir von der Mitternachtssonne. Nur für 2 h sehen wir die Sonne nicht. Die rötliche Färbung des Himmels währender der zweistündigen Dämmerung ist sicher das Highlight dieses Schlages. Zu sagen ist noch, dass wir auf diesen Schlag nur 2 h bei schwachem Wind segeln konnten und den Rest unter Motor zurücklegten.
Kein Besuch in Island ohne Besuch eines Thermalbades. Das
von Husavik ist architektonisch sehr gut gelungen und liegt auf einer Klippe
beim Leuchtturm. Im Bad hat man nicht nur den herrlichen Blick auf Schneefelder
der Berge auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht, sondern auch die
Illusion, dass das Thermalwasser mit der Meeresoberfläche verschmilzt.
Dienstag 12. Juli 2022: Ein weiterer Tag in Seydisfjördur
Neben vielen Touristen vor uns werden hinter uns auch ein paar Tonnen Fisch angelandet und mit viel Eis in LKWs verladen. "Fangfrisch" zur Auslieferung nach Europa.
Sonntag 10. Juli 2022: Landfall in Island
Nach 62 Stunden erreichen wir die Isländische Küste bei Seydisfjördur. Bis auf 5 sm vor der Küste segeln wir ein einer dicken Suppe mit maximal 200 m Sicht. Dann reisst der Nebel über dem kalten Wasser auf und wir sehen das dramatische Panorama der Ostküste.
Am Ende des 10 sm langen Fjords liegt die gleichnamige Siedlung, wo wir festmachen und vom Zoll und dem Hafenmeister sehr freundlich begrüsst werden. Und das um 12 Uhr in der Nacht, die taghell ist. Bis zum Polarkreis sind es nur noch 60 sm. Der Hafenmeister meinte beim Verbschieden, dass wir im September wiederkommen müssten, wenn wir die Dunkelheit sehen möchten.
Donnerstag, 7. Juli 2022: Auf dem Weg in den hohen Norden
Letztes Jahr ging es auf eigenem Kiel in die Hitze Griechenlands, dieses Jahr nun das pure Gegenteil. Als Unterstützung für eine Zweimanncrew (genauer eine Frau, ein Mann) auf einer Nauticat 42 segle ich von Bergen in Norwegen nach Island. Aktuell sind wir in Tórshavn auf den Färöer-Inseln, die wir nach 3 Segeltagen erreicht haben. Morgen geht ein passables Wetterfenster auf und wir starten zum zweiten Teil der Passage. 300 sm liegen bis Seyðisfjörður an der Ostküste Islands vor uns.
Mittwoch, 1. Juni 2022: In fünf Etappen von Ligurien nach Sardinien
Bei einem kurzen Törn von knapp 300 sm geniessen wir noch wenig besuchte Häfen und Ankerplätze bevor der Rummel der Hauptsaison im Mittelmeer losgeht.
Die fünf Tage in fünf Minuten zusammengefasst gibt es hier: https://youtu.be/Ve9F6MDVEGU
Mittwoch 1. Dezember 2021: Jetzt gibt es den Film zum Griechenlandtörn
Habe das manchmal graue Wetter der letzten Wochen genutzt und das Film- und Fotomaterial des Griechenlandtörns zu einen Video verarbeitet und auf meinen Kanal gestellt:
Deutsche Version: https://youtu.be/TLjzkOkfetU
Englische Version: https://youtu.be/rmEZ6xDr5l8
Viel Spass beim Anschauen.
Montag, 12. Juli 2018: Sonne, Meer und schöne Inseln
Im Gegensatz zu Nordeuropa geniessen wir die Sonne bei Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad. Keine Wolke trübt den blauen Himmel und der Wind ist zumindest so gut, dass wir von Insel zu Insel kommen, ohne zu oft den Motor einzuschalten. Auch wenn es manchmal nur mit ein paar Knoten dahin geht.
Von Corfu segelten wir via Paxos, Antipaxos, Lefkas, Kefallonia, Zakynthos auf den Peleponnes. Genauer nach Katakolon. Ein guter Hafen, der für uns bei einem Tiefgang von 2.8 m geeignet ist und zudem der nächste zum Besuch des antiken Olympias ist.
Früh am Morgen, um der der grössten Hitze des Tages zu entgehen, wanderten wir durch das erstaunlich grosse Ruinenfeld des Ortes, an dem über 1000 Jahre alle 4 Jahre die Spiele abgehalten wurden. Sehenswert, wie die beiden Museen, in denen die besten Fundstücke gezeigt werden.
Corfu, Bucht Georgios im Nordwesten
Anitpaxos, Emeralds Bay
Kefallonia, im Nationalpark um den höchsten Berg (1638 m.ü.M.) der Insel
Zakynthos, Shipwreck Bay. Das Wrack sieht man aus dieser Perspektive nicht. Das Warten auf einen Platz auf der kleinen Aussichtsplattform ersparte ich mir. Dafür ging es morgen mit dem Boot in die Bucht. Und da wir früh unterwegs waren, hatten wir die Bucht für uns alleine. Das war kurze Zeit später überhaupt nicht mehr der Fall.
Olympia, eines von vielen Motiven
Morgen geht es weiter nach Süden. 30 sm auf die Strophaden sind der Plan. Hoffentlich bei ausreichend Wind, dass wir den Motor nur für das Ankermanöver einschalten müssen.
Montag, 14. Juni 2021: Nach langer Zeit wieder unterwegs
Zwei Jahre lag
unser Boot unbewegt im Hafen, abgesehen von der jährlichen Fahrt vom Steg bis zum
Auskranen. Jetzt sind wir wieder etwas seriöser unterwegs. Es geht nach
Griechenland. Die ersten Tage des Törns sind wie eine Überführung. Möglichst
effizient, möglichst viele Meilen machen, da der Weg von Varazze in Ligurien
nach Griechenland weit ist. Genauer 800 sm von unserem Heimathafen bis nach Korfu,
dem ersten geplanten Landfall in Griechenland.
Möglichst
effizient heisst, die kürzeste Strecke in der kürzesten Zeit mit der besten
Ausnutzung des Windes und ohne zu hoher Belastung von Crew und Schiff. Die Crew
ist in diesem Fall mein Bruder, der mit mir den etwa 8-wöchigen Törn macht.
Seit Samstag sind
wir unterwegs und haben über das Wochenende 180 sm zurückgelegt. Die erste
Nacht sind wird gesegelt oder eher gestanden, da der Wind bislang nicht unser
bester Freund ist. Erst am Sonntagmittag südlich von Elba kam Wind auf und wir
konnten bis zu unserer Ankerbucht am Monte Argentario unter Gennaker ein paar
flotte Meilen segeln.
In loser Folge,
je nach verfügbarer Zeit, gibt es auf dem Blog Einträge und vielleicht auch mal
ein Video auf dem YouTube Kanal. Zuviel versprechen möchte ich jedoch nicht, da
Reisen eine spannende Sache ist, und ich wohl nicht für alles Zeit haben werde.
Samstag 2. November 2019: Unsere Reise erhält den Trans Ocean Preis
Donnerstag 3. Oktober 2019: 3 Jahre in 40 Minuten
Wer unsere Reise nochmals in 40 Minuten erleben möchte, kann dies hier tun:
https://www.youtube.com/channel/UCjQULup-dg4IWeZlk2qu9Tw
Wir freuen uns über Kommentare sowie Likes und wünschen viel Spass beim Anschauen. Teilen kann man das Video natürlich auch.
Wer den Kanal abonniert, erfährt beim Aufrufen von Youtube, ob wir ein neues Filmchen gepostet haben.
Dienstag 10. September 2019: Neue Herausforderung nach der Weltumseglung
Freitag 12. Januar 2018: Wir füllen den Gemeindesaal in Balzers
Grossen Anteil am guten Zuspruch hatte sicher die Mund zu Mund Propaganda, die viele für unseren Vortrag bei ihren Freunden und Kollegen machten. Auf den elektronischen Hinweistafeln an den Zufahrtsstrassen ins Dorf war es genauso zu sehen wie im Werbebanner im Bus zwischen Sargans und Balzers, wie uns ein Teilnehmer, der mit dem ÖV anreiste, erzählte.
Zusätzlich hatten beide Zeitungen in Liechtenstein am Tag der Veranstaltung einen Artikel über uns abgedruckt, ebenfalls mit dem Hinweis auf die Präsentation am Abend.
Eine der Zeitungen hat auf ihrem Online Kanal ein kurzes Video von uns unter diesem Link veröffentlicht:
https://www.volksblatt.li/Nachricht.aspx?src=vb&id=175471
Wir bedanken uns für das grosse Interesse und bei der Gemeinde für die Möglichkeit den Gemeindesaal zu nutzen sowie bei den Mitarbeitern für die Vorbereitung des Saales.
Dienstag 28. November 2017: Vorgeschmack auf unseren Vortrag
Es sind die ersten 3 Minuten unserer 2 stündigen Video-Präsentation. Viel Spass beim Anschauen.
















