Mittwoch 14. September 2022: Der gesamte Island-Törn in 28 Minuten

 Anstatt ein paar Posts von den verbleibenden Meilen des Törns durch den Nordatlantik, gibt es hier gleich das gesamte Abenteuer an einem Stück. Viel Spass beim Anschauen.


https://youtu.be/ioFvboe6Bgg




Donnerstag 21. Juli 2022: Ankunft in Reykjavik

 Für Freunde von Jules Vernes ist die Etappe von Isafjördur von Reykjavik ein Highlight. Wir segeln am vergletscherten Vulkan Snaeffels vorbei, den wir schon aus grosser Entfernung mit dem Fernglas ausmachen können. Dort begann die Reise zum Mittelpunkt der Erde, die am Stromboli in Italien ihr glückliches Ende fand. 


Kurz nach Mitternacht kommen wir im alten Hafen von Reykjavik an. Direkt am neuen Konzerthaus Harpa gibt es einen kleinen Yachthafen, wo wir an einem Schwimmsteg einen Platz finden. 


Leider ist das Wetter für den Stadtrundgang am Freitag nicht so schön, aber wir lassen uns nicht davon abhalten, die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen.









Dienstag 19. Juli 2022: Der besondere Zebrastreifen von Isafjördur

 


Schwebt die Dame oder ist es nur eine optische Täuschung durch einen 3D-Effekt?

Keine optische Täuschung sondern spezielle Stimmungen durften wir auf der Etappe Siglufjördur nach Isafjördur unserer Island-Umrundung erleben. 






Samstag 16. Juli 2022: Von der Walhauptstadt in die Heringshauptstadt

Ohne Wind und ohne Walsichtung geht es durch die Bucht von Husavik nach Nordwesten. Ausserhalb der weiten Bucht kommt Nordostwind auf und frischt bis auf über 20 kn auf. Für einen besseren Windeinfallswinkel segeln wir zuerst nach WNW und dann 10 sm nach Süden als wir Siglufjördur querab haben. Neben den windigen letzten Stunden vor Seydisfjördur das bislang schönste Segeln auf diesem Törn. Und wir sehen kurz vor unserem Ziel zwei kapitale Finnwale. 

Siglufjördur generierte in den Hochzeiten des Heringsbooms 20 % des isländischen Bruttosozialprodukts und 40 % des Exportvolumens. In der Fangsaison im Sommer lebten bis zu 15'000 Menschen in dem Ort. 1969 blieben die Heringe aus und kamen auch in den folgenden Jahren nicht mehr in den Nordatlantik zwischen Island und Grönland zurück. Der Niedergang des Ortes ist auch 50 Jahre später noch sichtbar. Heute leben 1200 Menschen hier.








In einem  sehr instruktiven, mit mehreren Preisen ausgezeichneten Museum erfahren wir wie der Hering gefangen und zu Fischmehl, Fischöl und in Salz eingelegter Hering für den menschlichen Verzehr verarbeitet wurde. Spannend ist auch, unter welchen Umständen die Menschen lebten und arbeiten. 

Donnerstag 14. Juli 2022: Husavik, die Whale Watching Hauptstadt Islands

 


31 Sunden und 170 sm sind wir von Seydisfjördur nach Husavik unterwegs. Wir sehen bei der Halbinsel Langanes unseren ersten Wal auf dieser Reise und überqueren den nördlichen Polarkreis. Fasziniert sind wir von der Mitternachtssonne. Nur für 2 h sehen wir die Sonne nicht. Die rötliche Färbung des Himmels währender der zweistündigen Dämmerung ist sicher das Highlight dieses Schlages. Zu sagen ist noch, dass wir auf diesen Schlag nur 2 h bei schwachem Wind segeln konnten und den Rest unter Motor zurücklegten.




Sehenswert ist das Walmuseum, dass neben vielen Information zu den gigantischen Meeressäugern auch 11 Gerippe verschiedener Wale ausstellt. Von Blauwal bis Orca ist alles dabei. Der Ort lebt nahezu ausschliesslich vom Waltourismus. Zum Teil auf alten, schön hergerichteten Walfängerbooten werden Waltouristen aufs Meer gefahren, mit dem Versprechen Wale zu sehen. Wir konnten bei unserer Fahrt durch die Bucht von Husavik (Vik heisst auf Deutsch Bucht) keinen erspähen.







 

Kein Besuch in Island ohne Besuch eines Thermalbades. Das von Husavik ist architektonisch sehr gut gelungen und liegt auf einer Klippe beim Leuchtturm. Im Bad hat man nicht nur den herrlichen Blick auf Schneefelder der Berge auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht, sondern auch die Illusion, dass das Thermalwasser mit der Meeresoberfläche verschmilzt.




Dienstag 12. Juli 2022: Ein weiterer Tag in Seydisfjördur







Ein weiterer Tag in Seydisfjördur. Der Wind pfeift und versperrt uns den Weg nach Norden. Dafür gibt es das Schauspiel eines anlegenden Kreuzfahrtschiffs, dass im zweiten Versuch in einer Windpause an den Dock kommt.

Neben vielen Touristen vor uns werden hinter uns auch ein paar Tonnen Fisch angelandet und mit viel Eis in LKWs verladen. "Fangfrisch" zur Auslieferung nach Europa. 

Sonntag 10. Juli 2022: Landfall in Island

 




Nach 62 Stunden erreichen wir die Isländische Küste bei Seydisfjördur. Bis auf 5 sm vor der Küste segeln wir ein einer dicken Suppe mit maximal 200 m Sicht. Dann reisst der Nebel über dem kalten Wasser auf und wir sehen das dramatische Panorama der Ostküste. 


Am Ende des 10 sm langen Fjords liegt die gleichnamige Siedlung, wo wir festmachen und vom Zoll und dem Hafenmeister sehr freundlich begrüsst werden. Und das um 12 Uhr in der Nacht, die taghell ist. Bis zum Polarkreis sind es nur noch 60 sm. Der Hafenmeister meinte beim Verbschieden, dass wir im September wiederkommen müssten, wenn wir die Dunkelheit sehen möchten. 

Donnerstag, 7. Juli 2022: Auf dem Weg in den hohen Norden



 

Letztes Jahr ging es auf eigenem Kiel in die Hitze Griechenlands, dieses Jahr nun das pure Gegenteil. Als Unterstützung für eine Zweimanncrew (genauer eine Frau, ein Mann) auf einer Nauticat 42 segle ich von Bergen in Norwegen nach Island. Aktuell sind wir in Tórshavn auf den Färöer-Inseln, die wir nach 3 Segeltagen erreicht haben. Morgen geht ein passables Wetterfenster auf und wir starten zum zweiten Teil der Passage. 300 sm liegen bis Seyðisfjörður an der Ostküste Islands vor uns.



Mittwoch, 1. Juni 2022: In fünf Etappen von Ligurien nach Sardinien

Bei einem kurzen Törn von knapp 300 sm geniessen wir noch wenig besuchte Häfen und Ankerplätze bevor der Rummel der Hauptsaison im Mittelmeer losgeht. 

Die fünf Tage in fünf Minuten zusammengefasst gibt es hier: https://youtu.be/Ve9F6MDVEGU






Mittwoch 1. Dezember 2021: Jetzt gibt es den Film zum Griechenlandtörn

 



Habe das manchmal graue Wetter der letzten Wochen genutzt und das Film- und Fotomaterial des Griechenlandtörns zu einen Video verarbeitet und auf meinen Kanal gestellt:

Deutsche Version: https://youtu.be/TLjzkOkfetU

Englische Version: https://youtu.be/rmEZ6xDr5l8

Viel Spass beim Anschauen.


Montag, 12. Juli 2018: Sonne, Meer und schöne Inseln

 Im Gegensatz zu Nordeuropa geniessen wir die Sonne bei Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad. Keine Wolke trübt den blauen Himmel und der Wind ist zumindest so gut, dass wir von Insel zu Insel kommen, ohne zu oft den Motor einzuschalten. Auch wenn es manchmal nur mit ein paar Knoten dahin geht. 

Von Corfu segelten wir via Paxos, Antipaxos, Lefkas, Kefallonia, Zakynthos auf den Peleponnes. Genauer nach Katakolon. Ein guter Hafen, der für uns bei einem Tiefgang von 2.8 m geeignet ist und zudem der nächste zum Besuch des antiken Olympias ist. 

Früh am Morgen, um der der grössten Hitze des Tages zu entgehen, wanderten wir durch das erstaunlich grosse Ruinenfeld des Ortes, an dem über 1000 Jahre alle 4 Jahre die Spiele abgehalten wurden. Sehenswert, wie die beiden Museen, in denen die besten Fundstücke gezeigt werden. 



Corfu, Bucht Georgios im Nordwesten



Anitpaxos, Emeralds Bay



Kefallonia, im Nationalpark um den höchsten Berg (1638 m.ü.M.) der Insel



Kefallonia, im besagten Nationalpark



Zakynthos, Shipwreck Bay. Das Wrack sieht man aus dieser Perspektive nicht. Das Warten auf einen Platz auf der kleinen Aussichtsplattform ersparte ich mir. Dafür ging es morgen mit dem Boot in die Bucht. Und da wir früh unterwegs waren, hatten wir die Bucht für uns alleine. Das war kurze Zeit später überhaupt nicht mehr der Fall.




Olympia, eines von vielen Motiven


Morgen geht es weiter nach Süden. 30 sm auf die Strophaden sind der Plan. Hoffentlich bei ausreichend Wind, dass wir den Motor nur für das Ankermanöver einschalten müssen. 



Montag, 14. Juni 2021: Nach langer Zeit wieder unterwegs

 


Zwei Jahre lag unser Boot unbewegt im Hafen, abgesehen von der jährlichen Fahrt vom Steg bis zum Auskranen. Jetzt sind wir wieder etwas seriöser unterwegs. Es geht nach Griechenland. Die ersten Tage des Törns sind wie eine Überführung. Möglichst effizient, möglichst viele Meilen machen, da der Weg von Varazze in Ligurien nach Griechenland weit ist. Genauer 800 sm von unserem Heimathafen bis nach Korfu, dem ersten geplanten Landfall in Griechenland.

 

Möglichst effizient heisst, die kürzeste Strecke in der kürzesten Zeit mit der besten Ausnutzung des Windes und ohne zu hoher Belastung von Crew und Schiff. Die Crew ist in diesem Fall mein Bruder, der mit mir den etwa 8-wöchigen Törn macht.

 

Seit Samstag sind wir unterwegs und haben über das Wochenende 180 sm zurückgelegt. Die erste Nacht sind wird gesegelt oder eher gestanden, da der Wind bislang nicht unser bester Freund ist. Erst am Sonntagmittag südlich von Elba kam Wind auf und wir konnten bis zu unserer Ankerbucht am Monte Argentario unter Gennaker ein paar flotte Meilen segeln.

 

In loser Folge, je nach verfügbarer Zeit, gibt es auf dem Blog Einträge und vielleicht auch mal ein Video auf dem YouTube Kanal. Zuviel versprechen möchte ich jedoch nicht, da Reisen eine spannende Sache ist, und ich wohl nicht für alles Zeit haben werde.

Samstag 2. November 2019: Unsere Reise erhält den Trans Ocean Preis


Jedes Jahr zeichnet der Verein Trans Ocean Weltumseglungen aus. Trans Ocean ist mit 4500 Mitgliedern einer der grössten Vereine zur Förderung des Blauwassersegelns. Wir sind seit vielen Jahren Mitglied und nahmen während unserer Weltumseglung öfters die weltweiten Dienstleistungen des Vereins in Anspruch. Dies waren vor allem lokale Ansprechpartner in den entlegensten Orten der Welt. 

An sich hätte uns der Preis schon im letzten Jahr überreicht werden sollen. 2018 fand die Preisverleihung im September statt und wir waren zu dieser Zeit am Segeln im westlichen Mittelmeer. In diesem Jahr hatten wir keinen Terminkonflikt und konnten mit den Preisträgern des Jahres 2019 den Preis am 2. November in Cuxhaven entgegennehmen. 

Wer mehr über die Preisverleihung erfahren will, kann unter diesem Link nachschauen: https://www.trans-ocean.org/Bericht-lesen/ArticleId/5086/Preistraeger-2019 

Donnerstag 3. Oktober 2019: 3 Jahre in 40 Minuten

Jetzt haben wir auch einen Youtube Film und einen Youtube Kanal. 

Wer unsere Reise nochmals in 40 Minuten erleben möchte, kann dies hier tun:

https://www.youtube.com/channel/UCjQULup-dg4IWeZlk2qu9Tw

Wir freuen uns über Kommentare sowie Likes und wünschen viel Spass beim Anschauen. Teilen kann man das Video natürlich auch. 

Wer den Kanal abonniert, erfährt beim Aufrufen von Youtube, ob wir ein neues Filmchen gepostet haben. 

Dienstag 10. September 2019: Neue Herausforderung nach der Weltumseglung


Immer wieder werden wir gefragt, welches grössere Projekt wir nach der Weltumseglung im Kopf haben. Ob wir ein weiteres Mal die Welt umrunden wollen oder an spezielle Orte segeln, die nicht auf typischen Routen der Barfuss-Weltumsegler liegen. Beides ist erstmal keine Option.

Der Segelsport bietet noch viele spannende und reizvolle Facetten, die mich locken. Während Ursula sich nach drei Jahren auf dem Wasser stärker landbased orientiert, was auch seine schönen Seiten hat (https://www.youtube.com/watch?v=9M5AorTI3zU), lässt mich der Wassersport nicht los.

Zwei Dinge finde ich interessant, das Kiten und das Foilen. Nach meinen Kitesurf-Schnuppertagen in Aitutaki während unseres Aufenthalts auf den Cook Inseln im August 2015 war ich seit unserer Rückkehr zweimal in Ägypten. Mittlerweile geht es schon ganz gut. Was für mich heisst ohne Verlust oder manchmal mit leichtem Gewinn an Höhe hin und her zu fahren. Im November bin ich wieder in Hamata in Ägypten, um das Ganze zu verfeinern.

Das Foilen ist seit dem Americas Cup auf dem Bermudas im Juni 2017 in aller Munde. Faszinierend wie bei manchen Läufen die Katamarane über die gesamte Renndistanz auf den Foils über das Wasser schossen. Viele Konstrukteure haben die Idee des Foilens aufgenommen und praxistaugliche Boote entwickelt. Eines davon ist der iFly15, ein 15 Fuss langer Katamaran mit einer intelligenten Foilsteuerung. Die Foils an den Schwertern haben Flaps, wie bei einem Flugzeugflügel, die in Abhängigkeit der Flughöhe automatisch gesteuert werden und so zu einem sehr stabilen Flugverhalten führen.

Im Januar 2018 konnte ich das Boot in Spanien testsegeln. Obwohl seit mehreren Jahren nicht mehr auf einem solchen kleinen und sensiblen Boot unterwegs, konnte ich vom ersten Moment fliegen. Nur die Grossschot dichtgeholt, ins Trapez gestiegen und ab ging die Post. Zum Teil so schnell, dass es mir angst und bange wurde. Da wir im Herbst 2018 mehrere Wochen mit NOE unterwegs waren, verschob sich die Lieferung des schönen Stücks in den November 2018.



Seit Mai dieses Jahres bin ich am Erfahrungen sammeln. Meist waren es gute, wie auf diesen 3 Videos zu sehen ist.  





Und noch zwei Bilder vom schönen Walensee. 





   

Freitag 12. Januar 2018: Wir füllen den Gemeindesaal in Balzers

Erfreut und überrascht sind wir vom grossem Interesse an unserer Videopräsentation. Hatte der Saalwart 100 Stühle aufgestellt, müsste er vor Beginn der Veranstaltung immer wieder weitere Stühle aus dem Lager holen, bis alle 200 Gäste einen Sitzplatz fanden. 

Grossen Anteil am guten Zuspruch hatte sicher die Mund zu Mund Propaganda, die viele für unseren Vortrag bei ihren Freunden und Kollegen machten. Auf den elektronischen Hinweistafeln an den Zufahrtsstrassen ins Dorf war es genauso zu sehen wie im Werbebanner im Bus zwischen Sargans und Balzers, wie uns ein Teilnehmer, der mit dem ÖV anreiste, erzählte. 

Zusätzlich hatten beide Zeitungen in Liechtenstein am Tag der Veranstaltung einen Artikel über uns abgedruckt, ebenfalls mit dem Hinweis auf die Präsentation am Abend. 

Eine der Zeitungen hat auf ihrem Online Kanal ein kurzes Video von uns unter diesem Link veröffentlicht: 

https://www.volksblatt.li/Nachricht.aspx?src=vb&id=175471

Wir bedanken uns für das grosse Interesse und bei der Gemeinde für die Möglichkeit den Gemeindesaal zu nutzen sowie bei den Mitarbeitern für die Vorbereitung des Saales. 

Dienstag 28. November 2017: Vorgeschmack auf unseren Vortrag

Unter diesem Link gibt es ein kurzes Video.


https://vimeo.com/246130368 (deutsche Version)

https://vimeo.com/248649650 (englische Version)


Es sind die ersten 3 Minuten unserer 2 stündigen Video-Präsentation. Viel Spass beim Anschauen.