Sonntag 29. Mai 2016: Ein kurzer Stopp in Ambrym

Am Samstag morgen verlassen wir die die Laman Bay und segeln weiter nach Norden. Das Ziel ist ein Ankerplatz im Nordwesten der Insel Ambrym.


Ein älterer Fischer mit seinem Enkel verabschiedet uns beim unserem Ankermanöver.

Wie alle Inseln Vanuatus ist auch Ambrym vulkanischen Ursprungs. Zwei Vulkane sind auf der Insel aktiv. Ihr Leuchten konnten wir schon bei der Annäherung an die Insel Epi aus fast 40 Meilen Entfernung in der Nacht sehen.


Wir ankern vor der Ortschaft Ranon, geniessen einen schönen Sonnenuntergang und in der Dämmerung das Leuchten der Vulkane.




Am nächsten Morgen gehen wir an Land. Das Wetter folgte nicht dem prächtigen Sonnenuntergang. Es ist ein Mix aus Wolken, kurzen Regenschauern und Sonne. Ähnlich wie das Wetter ist die Stimmung in dem Dorf. Anders als in den anderen Siedlungen sind die Menschen eher etwas scheu. Die Siedlung selber macht auch nicht den sauberen und gepflegten Eindruck der anderen Dörfer, die wie bislang in Vanuatu gesehen haben.  


Der Lehrerin der Schule im Dorf übergeben wir einen Sack mit gesammelten Kleidern der Spende, die wir in Opua entgegengenommen haben mit den Versprechen, sie in Vanuatu in Dörfern abzugeben, die unter dem Zyklon Pam gelitten haben. 


Danach kehren wir auf unser Boot zurück und lichten den Anker. Es geht weiter nach Norden zur Insel Pentecost, wo wir ein paar Stunden später vor Anker gehen. 







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