Nur 6 Meilen
nördlich unseres Ankerplatzes liegt die Bucht von Loltong, wohl einer der
schönsten Ankerplätze entlang der Küste von Pentecost. Nur wenige Segler trafen
wir bislang in Vanuatu. An vielen Ankerplätzen waren wir alleine oder zu zweit.
Auch in dieser Bucht sind wir neben einem kanadischen Boot der einzige
Besucher.
Mathew führt uns
durchs Dorf und beantwortet unsere vielen Fragen. Wir lernen viel über die
Funktion des Chiefs des Dorfs, der die lokale Gerichtsbarkeit darstellt. Erst
wenn er nicht mehr weiter weiss, kommen die staatlichen Stellen aus Port Vila
ins Spiel. Ähnlich halten es die Bewohner des Dorfes mit dem christlichen
Glauben. Er steht an zweiter Stelle nach ihren alten Gebräuchen.
Ihre Gebräuche,
in ihrer Sprache Kustom, werden in im Gemeinschaftshaus zelebriert.
Uns fallen vor
vielen Häusern Stromverteiler auf. Loltong hat eine eingene Stromversorgung,
gespeist aus einer kleinen Turbine in der Druckleitung der Wasserversorgung. Die
Leistung genügt zum Betrieb einiger LED Lampen und zum Aufladen ihrer
Handy-Akkus. Ein Anfang ist es allemal und sie brauchen keinen Treibstoff für
einen Generator.
Das Turbinenhaus von aussen und von innen.
Auch
hier sehen wir wieder liebevoll gebaute Häuser im traditionellen Stil und solche mit modernen
Elementen, wie Betonpfeiler und Hohlblock-Steinen
Das ist das örtliche Guesthouse, für den Fall, dass jemand hier seinen Urlaub verbringen will.
Und
der Fabrikant der Hohlblock-Steine lässt sich in voller Aktion porträtieren.
Mittlerweile sind wir in Luganville, da mein Bruder uns Richtung Europa verlassen hat. Wir wollen noch etwa eine Woche in Vanuatu bleiben und dann nach Australien segeln.
Da es nur an wenigen Orten Internet gibt, bitten wir um Entschuldigung wenn unsere Post nicht ganz tagesaktuell sind.









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