Erdgeschichtlich ist Bonaire und die anderen zwei ABC-Inseln nicht wie die Inseln des Antillenbogens durch Vulkanismus entstanden. Sie sind ein Hügelzug vor der venezolanischen Küste der durch tektonische Verschiebungen über die Meeresoberfläche gehoben wurden. Während der Süden Bonaires flach ist und kaum über die Meeresoberfläche herausragt, ist der Norden hügelig mit dem höchsten Berg von 240 M.ü.M.
Das Gestein besteht aus wasserdurchlässigem Kalk der Korallen, was mit den sehr geringen Regenmengen, zu einer kargen Vegetation führt.
Am besten wachsen noch die Windmühlen. Bei den Windverhältnissen kein Wunder. Trotz der Sonne, sieht man weder Photovoltaik oder Sonnenkollektoren auf der Insel. Eigentlich schade, ist das Wasser in den Hafenduschen immer kalt und könnte so leicht erwärmt werden.
An vielen Stellen der Küste auf der Nordhälfte der Insel sind die Felsen bizarr geformt und bieten anders als im Süden keinen einfachen Zugang zum Wasser. Man beachte den Pelikan rechts im Bild. Er kommt noch einmal.
Die Spanier haben Bonaire als "nutzlose" Insel bezeichnet und die Ureinwohner als Sklaven auf andere Inseln der Karibik verschleppt. Zwischen 1515 und 1526 soll die Insel menschenleer gewesen sein. Aktuell hat Bonaire 15'000 Einwohner. Die Felszeichnungen der Ureinwohner sind heute noch zu bewundern.
Flache, weit ins Land hineinreichende Buchten sind ein weiteres Resultat der Entstehungsgeschichte Bonaires.
Sie sind Rückzugsgebiete von Flamingos. Es braucht viel Zeit und Geduld, um diese scheuen Tiere richtig ins Bild zu setzen. Daher nur dieser Schnappschuss.
Und hier ist der Pelikan. Auch er schätzt einen gewissen Mindestabstand.








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