Aufregender war dann die Einfahrt in den Naturhafen Spanish Water Bay. Der schmale Kanal mit Untiefen ist unbetonnt. Wir haben einen Tiefgang von 2.8 Metern und die Untiefen liegen auf 2 Metern. Durch den tiefen Sonnenstand waren die unterschiedlich tiefen Stellen farblich nicht zu unterscheiden.
Entsprechend vorsichtig und langsam haben wir uns in diesem Kanal bewegt. Trotzdem haben wir eine Sandbank erwischt, konnten aber durch Rückwärtsfahren von selbst sofort wieder freikommen.
Zuerst haben wir vor dem Curacao Yacht Club geankert, da niemand unseren Funkruf beantwortet hat. Mit den Dinghi ging es an Land und wir treffen auf den hilfsbereiten Manager der Anlage. Wir bekommen einen Platz in der Marina, wo der einzige Mast der Flaggenmast ist. Mit Ausnahme von zwei Segelbooten sind alle anderen Motorboote mit hochgerüstetem Equipment für die Sportfischerei. Hier Fisch zu sein, scheint nicht besonders lustig zu sein.
Morgen geht es mit dem Velo in das 10 Kilometer entfernte Willemstad zum Einklarieren. Etwas kompliziert, aber die Hauptstadt Willemstad, die am Naturhafen Schottegatt liegt, hat keinen Yachthafen.


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