Sonntag 6. August 2016: Ferien auf Lipari


Die 7 Liparischen Vulcano, Lipari, Panarea, Salina, Alicudi, Filicudi und Stromboli sind im Sommer ein Hochfrequenz-Platz. Einsame Buchten sucht man bei den Göttern des Windes und des Feuers vergebens. Apropos Wind. Warum die Inseln auch Äolische Inseln genannt werden, erschliesst sich uns nicht. Wir erleben sie bei nahezu vollständiger Flaute an unserem Ankerplatz auf der Südseite von Lipari mit Blick auf Vulcano. 

Am Freitag segelten wir von Riposto durch die Strasse von Messina. In den Böen bliess es kurzfristig mit 7 Windstärken gegenan, weshalb wir die letzten Meilen durch den intensiven Schiffsverkehr der schwimmenden Brücke zwischen Sizilien und dem Festland unter Motor zurücklegten. 

   

Das Überbleibsel der Freileitung über die Meerenge, die durch ein Kabel ersetzt wurde. 

Im Tyrrhenischen Meer angekommen, man glaubt es kaum, war der Wind wieder weg. Unter Motor legten wir in der Nacht die 30 Seemeilen zu den Liparischen Inseln zurück, liessen uns 2 Stunden treiben, um im ersten Tageslicht einen Ankerplatz auszusuchen. 


Sonnenuntergang am Ankerplatz mit Blick auf die 20 Seemeilen entfernte Insel Filicudi.


Gleicher Standort, dafür Blick nach Osten auf einen in der Karte namenlosen Felsen bei der Punta Crepazza.  

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