Mittwoch 26.Juli 2017: Störe meine Kreise nicht!


Frühstück mit Gegenlicht. Bevor wir in den Hafen von Syrakus fuhren und uns in der Stadt Archimedes umsahen, erfreuten wir uns am silbrigen Glitzern der Morgensonne auf dem Meer. 

Syrakus, im Jahr 733 vor unserer Zeitrechnung von den Griechen gegründet, soll in der Antike die grösste und mächtigste Stadt Siziliens gewesen sein. Archimedes wurde hier geboren und verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in der Stadt. Seine Erfindungen wie der Flaschenzug, Wurfgeschosse und der Brennspiegel halfen der Stadt lange der römischen Belagerung zu trotzen. 

Beim Sturm auf die Stadt 212 vor Christus wurde der fähigste Mathematiker und Physiker der Antike trotz eines anders lautenden Befehl des römischen Feldherrn Claudius Marcellus von einem römischen Soldaten getötet. Nach der Legende wird ihm der berühmte Satz "störe meine Kreise nicht" beim Anblick des Soldaten, der ihn bei einer Berechnung störte, in den Mund gelegt. Sicher hingegen ist, dass er als erster die Fläche eines Kreises berechnen konnte und eine Anleitung gab, wie die Zahl Pi zu bestimmen sei.  


Der Dom von Syrakus mit seiner barocken Fassade hat seinen Ursprung in einem griechischen Tempel. 


Die Stufen sind nicht nur eine schöner schattiger Platz um Eis zu Essen, sondern das Fundament des griechischen Tempels.


Die Byzantiner integrierten die dorischen Säulen und machten aus dem Tempel in 7. Jahrhundert eine christliche Basilika. Im 17. und 18. Jahrhundert kamen die barocke Fassade und weiter Gebäudeteile hinzu. 

Nach soviel Kultur zur Entspannung ein paar Schnappschüsse von unserem Spaziergang durch die Altstadt mit ihren Hinterhöfen und Gassen . 



Darf in Italien im Sommer nicht fehlen. Das innovative Konzept einer Gelateria. 


Mit Fotografieren kann man nicht früh genug anfangen. Ist ja auch langweilig, wenn immer nur die Eltern ihr Kind ablichten. 




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