Über 200 Burgen, Kastelle und Verteidigungsanlagen sowie eine Kirche gehen auf den von 1220 bis zu seinen Tod 1250 regierenden Kaiser des römisch-deutschen Reichs zurück. Das beeindruckendste ist das achteckige Castel del Monte in Apulien. Auch das Kastell in Syrakus gehört zu dieser Sammlung friderizianische Bauten. Sie dienten weniger zum Abwehr von Feinden von aussen, sondern zur Sicherung der Macht nach innen. Die italischen Städte waren dem Tedesco auf dem Thron nicht immer wohlgesonnen, weshalb er um Bürgeraufstände im Keim zu ersticken, eine rege Bautätigkeit entwickelte.
Leider ist das Innere des Kastells wegen Renovierungsarbeiten derzeit nicht zugänglich. So mussten wir uns mit einen Foto des immensen Sala Ipostila im Ticketoffice begnügen und konnten nur die im 16. und 17. Jahrhundert hinzugefügten wuchtigen Teile besichtigen. Sie brauchte es zur Aufstellung von Kanonen zur Verteidigung der strategisch wichtigen Bucht.
Neben der Beschäftigung mit deutscher Machtausübung im Sizilianischen Königreich, das zu seiner Zeit aus der Insel und dem südlichen Teil des italienischen Stiefels bestand, braucht der Mensch auch etwas zum Essen.
Der Markt in Syrakus war bislang der schönste und grösste, den wir in Sizilien besucht haben. Fisch, Gemüse, Käse, Obst und Gewürze gibt es im Überfluss und wir marktschreierisch angeboten.
Und für die Katzenliebhaber unter dem Blog-Lesern, noch das Bild einer jungen Strassen-Katze.








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