Gestern ging es an diesem, sinnigerweise Capo Bianco genannten Kap vorbei nach Porto Empedocle. Es gibt an sich nur einen Grund diesen Hafen anzulaufen, nämlich das nur wenige Kilometer entfernte Tal der Tempel.
Einer der über 10 Tempel der ehemaligen griechischen Stadt Arkagas ist der Concordia Tempel. Er gehört zu den 3 besterhaltensten antiken griechischen Tempeln. Dass er 2500 Jahre so gut überstanden hat, lag zum einen an den Römern, die nach Eroberung die Bauwerke ihren Gottheiten widmeten und zum anderen dass er einige Jahrhunderte als christliche Kirche benutzt wurde. Im 18. Jahrhundert, mit dem aufkommenden Interesse an der Antike wurde er wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt.
Der liegende Ikarus vor dem Concordia Tempel, gespendet von einem polnischen Künstler, stammt aus der Neuzeit, passt aber irgendwie dazu.
Von anderen Tempeln sind wie in Selinunte nur Teile wieder aufgestellt worden oder sie sind imposante Trümmerfelder, deren schönste Teile in angrenzenden Museum zu bewundern sind.
Nachdem wir die Überreste der immensen Schaffenskraft der antiken Griechen und ihrer karthagischen Sklaven in Sizilien genossen haben, schaden ein paar Kilometer auf dem Rad nicht um die vom Ablaufen der Ruinenstädte müden Beine aufzulockern und noch das eine oder andere interessante zu sehen, zum Beispiel die aus weissem Mergel bestehende Gesteinsformation Treppe der Türken in Santa Marinella.
Oder in der Ortschaft Siculiana, deren auf einem Hügel thronender Ortskern aus verwinkelten Gassen und zum Teil verfallenden Häusern interessante Motive bietet.
Am Ende ein langen Tages Ausruhen vor dem Abendessen.












Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen