Samstag 11. Februar 2017: Landfall in Brasilien

Gestern Nachmittag war es soweit. Unser Anker fiel in der Bucht von Angra dos Reis, nach 16 Tagen auf See. Am Freitagabend gegen 19 Uhr erreichten wir Capo Frio. Mit Motor und unter Segeln ging es nach Rio de Janeiro, wo wir im Mondlicht den Zuckerhut, die Lichterkette der Copacabana und die Christus Statue bewunderten. 
  

Diesen Anblick unter Vollmond und klarem Himmel wollen wir uns nicht entgehen lassen und machten einen kleinen Schlenker direkt vor die Stadt. 


Wir warteten vor der Stadt den Sonnenaufgang ab und setzten dann unsere Fahrt nach Angra dos Reis fort. Zuerst 3 Stunden in absoluter Flaute mit Motor, später mit aufkommenden Wind unter Segeln zur Ilha Grande, wo wir den 2204 Seemeilen von St. Helena entfernten Wegpunkt erreichten, den wir seit 16 Tagen ansteuern. Die verbleibenden 20 Seemeilen nach Angra dos Reis brachten uns schönes Segeln bei Südostwind mit 5 Beaufort. Rechts das bergige Festland, links die bewaldetet Ilha Grande ging es durch das mit kleinen Felseninseln durchsetzen Fahrwasser. Alles gut betont und in der elektronischen Seekarte richtig verzeichnet, konnten wir relativ stressfrei durch dieses, 15 bis 40 Meter tiefe, uns vollständig unbekannte Gewässer mit 8 bis 9 Knoten Fahrt rauschen. Erster Eindruck, herrliches Segelrevier mit vielen tollen Ankerplätzen. Wir vollen eine Woche hier bleiben.

   

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