Heute Morgen nähern wir uns St. Helena. Grau vermischt mit ein paar Regentropfen und schöne Böen für die letzten schnellen Meilen. Um 10
Uhr, also nach etwas weniger als 11 Tagen, machten wir an einer Mooring Boje vor James
Town fest. 15 andere Boote liegen schon hier, die alle von
Südafrika nach Brasilien, Europa oder in die Karibik unterwegs sind.
In den 11 Tagen
unserer Passage hatten wir solches Wetter mit schönen Spinnacker-Segeln und
solche, an denen wir uns an der Vielfältigkeit von Grautönen erfreuen konnten.
Das war unser
Erfolg beim Fischen. Eine sehr schmackhafte Goldmakrele.
30 Minuten später
war die arme Kreatur filetiert.
Und noch etwas
aus der Abteilung food blogging.
Bei unserer Annäherung an die Insel melden wir uns per Funk eine Meile vor James Town bei St. Helena Radio und beim Hafenkapitän an.
Wir sind noch beim Frühstück als er und eine Person vom Zoll aufs Boot kommen. Wir erledigen die ersten Formalitäten.
Später geht es mit dem Wasser-Taxi ans
Land zur Polizei. Am Montag müssen wir noch zu Immigration, dann sind wir
offiziell in St. Helena eingereist. Auf der Bank tauschen wir Geld. St. Helena
hat eine eigene Währung, das St. Helena Pound. Es ist 1:1 gekoppelt an das
serbelnde Pfund des Mutterlandes.
Einen ersten
Eindruck verschaffen wir uns beim Rundgang durch James Town. Alles sehr britisch
und seit den Tagen, in denen Napoleon Bonaparte, auf diese einsame Insel im südlichen
Atlantik verbannt wurde, kaum verändert. So zumindest die Aussage von David,
dem Hafenkapitän.
Wir wollen ein
paar Tage hierbleiben, bis wir nach Brasilien aufbrechen. Über unsere
Erlebnisse auf der Insel berichten wir in den nächsten Posts. Diese Leiter, die Jakobs-Leiter, gehört sicher zum Programm. 700 Stufen sind zu erklimmen. Falls man als Segler sich nicht dieser Übung aussetzt, soll einem das Glück auf den nächsten Passagen verwehrt bleiben. Also hier hoch, auch wenn es sehr schweisstreibend wird.







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