Mittwoch 7. Dezember 2016: Die gefährlichste Hafeneinfahrt der Welt


Das ist zumindest die Meinung der Britischen Marine zu diesem Nadelöhr. Es ist die Einfahrt in die Lagune von Knysna (ausgesprochen ny-znah). An der flachsten Stelle hat es bei Niedrigwasser nur etwas mehr als 3 Meter Wassertiefe, was bei starkem Seegang wirklich nicht ungefährlich ist. Da wir uns diesen Nervenkitzel ersparten und in das 50 Seemeilen weiter westlich gelegene Mossel Bay segelten, machten wir heute einen Landausflug auf der Garden Route nach Knysna.


Der Blick in die Lagune (vom gleichen Standort) ist weniger furchterregend, wenn auch hier das Verlassen des Fahrwassers nicht gleich zu Schiffbruch, jedoch zum Auflaufen führt.

Knysna war einst ein Zentrum der Holzindustrie. Heute ist eine Feriendestination, die in den jetzt beginnenden südafrikanischen Sommerferien überquillt. Die Garden Route genannte Strecke von Mossel Bay über Knysna nach Plettenberg hat mit Gärten nichts zu tun. Wir haben zumindest keine gesehen. Hingegen ist die Kombination aus Seen, Lagunen, Stränden, Wäldern und Bergen im Hintergrund ein Besuch wert. 

  
Wie die Victoria Bay bei der Ortschaft Wilderness. Der beste Surf Spot an der Garden Route. 


Bis 2009 war diese einspurige, nicht elektrifizierte Bahnstrecke entlang des Indischen Ozeans in Betrieb. Sie führte wie die Garden Route von Plettenberg nach Mossel Bay.  


Auch in der Buffalo Bay lässt sich gut surfen oder in den Wellen des Indischen Ozeans baden. Es wird jedoch vor Haien gewarnt. Auch eher etwas für starke Nerven. 




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