Herzlichen Glückwunsch an die neuen Vize-Weltmeister Claude Mermod und Ruedi Moser. Ihren Meister fanden die beiden in einer englischen Crew, die die Meisterschaft dominierte und bis auf einen, jeden Lauf gewann. Die neuen Vize-Weltmeister segelten ebenfalls sehr gut und wurden in den meisten Läufen Zweite.
Das Bild stammt nicht von mir, sondern von Urs Haerdi, der die Schweizer Delegation als Fotograf begleitete. Weitere faszinierende Photos gibt es hier: http://www.fireballworlds2016.co.za/ (Link aufrufen und nach unten scrollen).
Gestern waren wir am Kap der Stürme. So nannte es Bartolomeu Dias, nach seinen Erfahrungen bei der Umrundung. König Johann II von Portugal taufte es Kap der Guten Hoffnung, da er guter Hoffnung war, dass der Seeweg nach Indien möglich war.
Südafrikas Tourismusindustrie müsste dem König von Portugal mehr als dankbar sein, da Tausende von Touristen jedes Jahr diesen Ort mit dem wohlklingenden Namen besuchen. Der südlichste Punkt Afrikas, das Kap Agulhas, fristet dagegen ein Schattendasein. Auch wir haben erst bei unserer Reise realisiert, dass das Kap der Guten Hoffnung "nur" der südwestlichste Punkt Afrikas ist. Marketing macht eben den Unterschied, wobei das Produkt in diesem Fall viel zu bieten hat.
Die 30 Kilometer lange Halbinsel zum Kap ist für sich eine Reise wert. Landschaften, Tiere und historische Städte sind zu entdecken, wie die Hout Bay im Norden.
Oder die Fahrt entlang der Küste über den Chapman Drive mit spektakulären Aussichten.
Einen Stopp sollte man in Simon's Town einlegen. Das Hafenstädtchen geht auf erste Dockanlagen zurück, die 1747 errichtet wurden, da die Bucht einen guten Schutz gegen die Winterstürme aus südwestlicher Richtung bietet. Holländer und Briten herrschten hier, was am Baustil der Häuser und ihrem Interieur unschwer zu erkennen ist.
Berühmt ist auch die Kolonie der 2000 südafrikanischen Pinguine, die am Strand von Simon's Town lebt.
Im Naturschutzgebiet rund um das Kap leben unter anderem Affen, Schildkröten und Klippschliefer, das afrikanische Murmeltier. Ausser dem Aussehen hat es jedoch nichts mit unserem Murmeltier gemeinsam.
Der Wanderweg zum Kap.
Die Brandung am Kap; schön zum Anschauen, zum Schwimmen sehr gefährlich.
Einzigartig ist auch die Flora der Region ums Kap. Mehr als 9000 unterschiedliche Pflanzenarten soll es geben. Eine davon ist die Protea, die Wappenblume Südafrikas.











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