Nach genau 14 Tagen und 2450 Seemeilen direkter Distanz haben wir im Port de Galets auf La Réunion um 15 Uhr Lokalzeit festgemacht. Der Indische Ozean, der bei Seglern auf der Beliebtheitsskala sehr weit unten steht, hat es mit uns wohl vergleichsweise gut gemeint. Ausser ein paar heftigen Böen in den ersten Tagen und den Regenböen in der letzten Nacht hat wir zwar fast auf der gesamten Strecke Starkwind und grobe See, aber niemals Wind in Sturmstärke.
Zoll-technisch sind wir mit unserer Ankunft im Hafen in den Schengen-Raum eingereist. Die Ile de La Réunion ist als französischen Departement Teil der EU. Wir zahlen mit dem Euro, der bei seiner Einführung wegen der Zeitverschiebung von 3 Stunden zuerst hier im Indischen Ozean als neues Zahlungsmittel galt.
Wir liegen in einem neuen Hafen, der zu 60% aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wurde. Soll jemand noch behaupten, dass es die EU nicht brauchen würde. Der Hafen ist eine Umnutzung des früheren Handelshafens, wo vor allem Zucker verladen wurde.
Die Stilllegung des "Terminal Sucrier" wurde genutzt eine Marina in das Hafenbecken zu integrieren (siehe Luftaufnahme bei Seite Aktueller Standort). Zucker ist weiterhin das wichtigste Exportgut der Insel. Die Verladung findet jedoch in einem neuen, grösseren Hafen 5 Meilen östlich des alten Hafens statt.
Die Ortschaft zum Hafen mit dem sinnigen Namen Ville du Port ist nicht unbedingt eine Augenweide, aber es gibt alles was wir brauchen. Leider spürt man den ehemaligen kolonialen Charme eines Hafenstädtchens nur an wenigen Gebäuden. Zumindest als erster Eindruck.
Die Ortschaft zum Hafen mit dem sinnigen Namen Ville du Port ist nicht unbedingt eine Augenweide, aber es gibt alles was wir brauchen. Leider spürt man den ehemaligen kolonialen Charme eines Hafenstädtchens nur an wenigen Gebäuden. Zumindest als erster Eindruck.
Wie nach jeder langen Passage heisst es zuerst NOE vom Salz befreien, reinigen, polieren, Wäsche waschen und das Programm für den Aufenthalt auf Le Réunion organisieren. Den Platz auf der Hütte zum Aufstieg zum 3069 Meter hohen Piton de Neiges haben wir heute gebucht. Ohne Hütte soll es ein 5 stündiger Marsch zum Gipfel sein. Für Segler eine unvorstellbare Distanz.
Viele Bilder haben wir nicht vom Indischen Ozean. Viel Wind und hohe Wellen lassen sich schlecht fotografisch einfangen. Der Blick ins Kielwasser am einzigen Tag mit weniger als 5 Windstärken.
Die Crew konzentriert am Rad an eben diesem Tag.








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