Ein Tiefdruck-Trog bringt uns Regen und Starkwind. Wir bleiben im Hafen bis das Wetter besser wird. Eine gute Gelegenheit für das touristische Programm.
Die beiden Bilder der Salzwasser-Krokodile sind nicht in freier Wildbahn sondern auf einer Krokodil-Farm entstanden. Neben der Zucht von etwa 1500 Krokodilen leben hier auch 200 Exemplare in Gefangenschaft. Sie wurden eingefangen, da sie Menschen zu nahe kamen. Nach ihrer sehr starken Dezimierung durch die Jagd auf ihre Haut, stehen sie in Australien seit 1971 unter Schutz. Seither haben sie sich erstaunlich schnell erholt und gehören nicht mehr zu den gefährdeten Arten.
Eine Krokodil-Farm ist ein Zuchtbetrieb, der streng nach wirtschaftlichen Grundsätzen geführt wird. Durch die Bruttemperatur der Eier werden fast ausschliesslich männliche Krokodile "produziert" Sie wachsen schneller als das weibliche Pendent und können daher früher verwertet werden. Die Qualität des Leders ist abhängig davon, wie stressfrei die Tiere aufwachsen können.
Nach 3 bis 4 Jahre (bei einer Lebenserwartung von 70 bis 100 Jahre) haben sie eine Grösse von 1.5 Metern erreicht. Das ist gross genug für die Anforderungen der Lederindustrie. Die Bauch-Haut älterer Krokodile eignet sich wegen der grösseren und spröderen Schuppen nicht mehr für die Verarbeitung. Das Muskelfleisch geht zum Metzger und der Rest in die Tierfutter-Industrie. Laut Aussage der Farm landet nichts im Abfall.
Ein 12 Monates altes Krokodil zum anfassen. Ganz zur Freude der Kinder. Das Maul ist zugeklebt, ansonsten wäre das Streicheln von "schnappy" nicht so ungefährlich.
Ein 12 Monates altes Krokodil zum anfassen. Ganz zur Freude der Kinder. Das Maul ist zugeklebt, ansonsten wäre das Streicheln von "schnappy" nicht so ungefährlich.
Neben Krokodilen werden auch Echsen im Park gehalten. Wem der Anblick dieser urzeitlichen Kreaturen wenig Freude bereitet, kann mit diesen Bildern geholfen werden.
Sie schlafen den ganzen Tag und werden erst Nachts etwas aktiver. Aber auch nur um Eukalyptus-Blätter zu fressen. Ein paar von ihnen müssen tagsüber arbeiten und sich auf dem Arm von Touristen mit ihnen fotografiert zu lassen. Ich glaube das Nickerchen in der Astgabel wäre ihnen lieber.
Der farbenfrohe grüne Papagei aus nächster Nähe, was uns in der freien Wildbahn nie geglückt ist.
Im Restaurant des Parks steht der Kroko-Burger ganz oben auf der Speisekarte. Wir beliessen es mit Pasta und Salat.








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