17'000 Menschen wohnen auf der Insel Tanna, viele davon in Lenakel, dem Hauptort. Wir erreichen den Ankerplatz am späten Freitag Nachmittag. Genügend Zeit für einen Landgang zum örtlichen Gemüsemarkt und den Geschäften an der Hauptstrasse.
Auf der Hauptstrasse spricht uns ein Immigration-Officier an, der mit seinem von Australia-Aid gesponserten Geländewagen unterwegs ist. Offensichtlich fallen wir gegenüber den Melanesiern auch in der Masse auf. Sein Wunsch, dass er unsere Einreise- und Passformalitäten erledigen möchte, können wir nicht wegdiskutieren und wir vereinbaren einen Termin am nächsten Morgen um 8 Uhr im Immigration-Büro.
Als wir am nächsten Morgen mit den Dinghi an Land fahren sind ausser ein paar im Meer badenden Kindern wenige Menschen unterwegs. Auch der Immigration-Officier erscheint nicht. Wir werden gefragt, ob wir etwas suchen und verschieden Personen wollen uns helfen. Die einen versprechen bei seinem Haus vorbei zufahren, ein anderer führt uns dort hin. Wobei sich herausstellt, dass er umgezogen ist und dort nicht mehr wohnt.
So schlendern wir durchs Dorf und entdecken viele Texte in Bislama, deren Sinn wir mit etwas Rätseln erfassen können. Wie diesen, der auf die Gefahren von zuviel (too much) Alkohol hinweist.
Oder diesen, der Zugang zum Internet jeden Samstag anpreist.
Oder Wellblech der besonderen Qualität bei Irikis. Widerstandsfähig auch gegen starke Zyklone.
Mittlerweile ist der Officier erschienen. Nach Ausfüllen eines Formular und unserer Passenger-Cards bekommen wir die Stempel in unsere Pässe, zahlen die Gebühr und sind damit offiziell in Vanuatu eingereist. Damit brauchen wir in Port Vila nur noch zum Zoll, um die Erlaubnis zum Segeln zwischen den Inseln zu erhalten.







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