Mittwoch 11. Mai 2016: Bilder Opua - Noumea


4. Mai, morgens um 7 Uhr. Im herbstlichen Opua geht die Sonne auf und vertreibt die Nebelschwaden. Drei Stunden später werfen wir die Leinen los und segel nach Norden.




Nach 2 Tagen entdecken wir diesen Schaden im frisch revidierten Profil des Vorstags. Als wir bei etwas ruhiger See das Problem aus der Nähe betrachten, stellen wir fest, dass alle 4 Schrauben an dieser Stelle fehlen und eine Reparatur auf See ausgeschlossen ist. Wir entscheiden nach Noumea zu segeln. Die Option zurück nach Neuseeland verwerfen wir, da wir schon 300 Seemeilen, also ein Drittel der Strecke zurückgelegt hatten. 


5 Tage Schräglage bei bewegter See und am Schluss eine Kaltfront, die mit Regen und Gewitter über uns hinwegzieht. Die Fahrt aus und in die Tropen hat immer etwas Herausforderndes. 


Auf 25° nördlicher Breite. Anstatt im Passat-Wind dahinzurauschen, kreuzen wir bei leichtem Wind nach Nordwesten in die Nacht hinein.


In der letzten Nacht vor Noumea stellt der Wind ab. Die nächsten 10 Stunden geht es unter Motor weiter, wollen wir heute noch mit den letzten Tageslicht die Einfahrt ins Riff um Neukaledonien erreichen. 


Der stolze Fischer mit dem gefangenen Bonito. 


Der Wind hatte ein Einsehen mit uns. Die letzten 50 Meilen unter herrlichen Bedingungen mit Sonne und Backstags-Brise (also Wind schräg von hinten). Bei der Einfahrt ins Riff unter Motor (Brecher auf der linken Seite, Leuchtturm in Bildmitte) geht ein Schauer in den Bergen nieder und der Wind erzeugt eine unangenehme Welle. 2 Stunden später liegen wir vor Noumea vor Anker. 

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