Auf Initiative der Französischen Regierung wurde 1911 auf der kleinen Insel Makogai (gesprochen Makongai) eine Lepra-Kolonie angesiedelt. Bis zu 5000 Lepra-Kranke und Betreuer lebten auf der Insel. Die Patienten kamen aus verschieden Ländern Europas und Asiens, aus Indien und den Inseln des südlichen Pazifiks. Die Station wurde 1969 geschlossen. Der Friedhof mit über 1000 Gräbern kann heute noch besichtigt werden.
Nach den Lepra-Kranken kamen die Schafe. Die Regierung Fijis, genauer das Ministerium für Landwirtschaft und Forst importierte Schafe aus Australien und hielt sie für 10 Jahre auf der Insel, um sicher zu gehen, dass sie keine Krankheiten einschleppten. Danach wurden sie als Zucht- und Nutztiere auf andere Inseln umgesiedelt.
Heute betreibt das Fischerei-Ministerium auf Magokai eine Zuchtstation für Muscheln. Daneben werden Schildkröten betreut, die verletzt gefunden wurden, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können.
Eine interessante Insel mit vielen Geschichten, aber ohne Strom (weil derzeit der Generator defekt ist) und ohne Internet. Daher gibt es Bilder und weitere Geschichten, wenn wir wieder online sind.
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