Nach einer etwas
unruhigen Nacht vor der Insel Ovaka im Süden der Vava’u-Gruppe entschieden wir
nach Neiafu zu segeln, um sicherzustellen, dass ein Ersatzteil schnellstmöglich
uns erreicht.
Für technisch
Interessierte: Das Ersatzteil ist die Salzwasser-Pumpe, die die
Toiletten-Spülung und den Wassermacher speist. Genauer gesagt ist es der
Druckschalter in der Pumpe, der für einen konstanten Druck sorgt. Die vielen Schaltvorgänge tun dem Schalter wohl auf die Dauer nicht gut. Ein anderer Segler hat mir erzählt, dass man ein Relais vorschalten sollte, damit der der Einschaltstrom der Pumpe über die Kontakte des Relais geht und der Druckschalter nur den deutlich geringeren Strom des Relais schalten muss. Werde ich auch so machen.
Auf dem Weg durch
die Inseln hatten wir nicht nur ein schönes Segeln bei frischem Wind sondern
eine Begegnung mit zwei Walen. Plötzlich sehen wir für ein paar Sekunden die Schwanzflosse
eines Buckelwales vor unserem Boot. Leider gab es keine Kunststücke mehr, aber
die beiden Wale, denen wir doch recht nahe kamen, waren atemberaubend genug.
Vorbei geht es an Kalkfelsen, die über Jahrmillionen der Erosion durch die Wellen und dem Tidenhub ausgesetzt sind.
Die Super-Jacht Athos sahen wir zum ersten Mal in Fatu Hiva, dann in Huahine und nun in Tonga. Sie sind offensichtlich auf einer ähnlichen Route unterwegs wie wir.
Als Nachlese zum Blog von Ankerplatz Nr. 7 diese beiden Bilder.
Bei der Ausfahrt aus der Buch von Neiafu geht es nahe dem Ufer entlang. Man fühlt sich eher auf einem Fluss, als auf dem Meer, da das Ufer auf beiden Seiten nicht weit entfernt ist.
Port Murelle; guter Ankergrund und kristallklares Wasser. In 25 Meter Tiefe sehen wir beim Schnorcheln unseren Anker im Sand. Leider gibt es kaum Fische.





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen