Donnerstag 25.Juni 2015: Rund um Moorea

Rund um Moorea führt eine 60 Kilometer lange Küstenstrasse. Eine angenehme Distanz für schlecht trainierte Velofahrer. Bevor es losgeht, müssen wir erst das Material vom Boot am Ankerplatz mit den Dinghi an Land bringen. Das unser Dinghi sehr klein ist (dafür passt es aufgeblasen in unsere Dinghi-Garage) braucht es drei Fahrten. Erst die Skipperin mit den Vorderrädern, dann je ein Velo. Erinnert etwas an die Geschichte der Flussüberquerung mit dem Wolf, dem Blumenkohl und dem Schaf. 



Sie begleiten uns um die gesamte Insel. Die Kilometer-Steine mit der herzförmigen Kontur der Insel. 



Unser erster Stopp beim einzigen Saft-Produzenten (Fruchtsaft, nicht der Saft auf dem blauen LKW, der ebenfalls lokal produziert wird) Französisch Polynesiens. Schon auf den Marquesas sind uns die Tüten von Rotui mit dem Sticker Made in Fenua aufgefallen. In den Regalen stehen sie neben den Produkten aus aller Welt. Die günstige Logistik erlaubt es, dass selbst europäisches Mineralwasser in den Geschäften Polynesiens verkauft werden kann. 




Die Küste ist oft mit Wohnhäusern und Ferienbungalows bebaut und von der Strasse erhält man selten einen Blick auf die Lagune. Ausser an öffentlichen Stränden und den nicht bebauten Flächen kommt man bis an Meer und hat den Blick auf das kristallklare Wasser der Lagune bis hinaus zum Riff.



In einem Museumsdorf, was eher eine Ansammlung von Verkaufständen mit einer Eventarena ist, lernten wir diesen Polynesier kennen. Er bereitete gerade die Eventarena für eine polynesische Hochzeit vor, hatte jedoch genügend Zeit für ein Schwätzchen mit uns. Er erzählte von seinem 2 jährigen Aufenthalt mit einer polynesischen Tanztruppe in Europa und seine Erinnerung an unsere klimatische Kälte. Nun ja, mit dieser Bekleidung ist selbst der europäische Sommer kaum ohne Erfrierungen zu ertragen. Vom Winter ganz zu schweigen.  



Aus allen Perspektiven sieht man die schroffen Berge, entstanden aus der vulkanischen Vergangenheit der Insel.  


Die Küstenstrasse ist vollständig flach. Nur einmal geht es über eine kleine Anhöhe, die einen Blick in die Lagune ermöglicht. Unsere Pfahlbauer vor ein paar tausend Jahren hätten es nicht besser machen können. Nur das Ambiente ist hier etwas schöner.





  

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