Das Seegebiet entlang der Kolumbianischen Küste hat keinen guten Ruf bei Seglern. Mit der Wettervorhersage weiss man zumindest, was einen erwartet und man wählt tunlichst ein Wetterfenster, um die höchsten Windstärken zu vermeiden. Da der Wind von achten (von hinten für Nichtsegler) kommt, ist alles jedoch etwas weniger bedrohlich.
Wir erlebten Windstärken in den Böen bis 8 Bft und über weite Strecken 7 Bft. Mit der richtigen Besegelung alles im gut beherrschbaren Bereich. Selbst der Autopilot kommt mit den Verhältnissen gut zu Recht. Hier der Link zum Video: https://vimeo.com/120759537
Bei diesem gegen Wind und Welle fahrenden Tanker sieht es aufregender aus als es bei uns gewesen ist.
Kurz vor Cartagena ändern sich die Verhältnisse. Der Wind dreht auf Süd und geht auf 1-2 Windstärken zurück. Nach knapp 3 Tagen und 450 Seemeilen haben wir unser Ziel erreicht. Cartagena taucht im Morgengrauen auf.
Bei diesem gegen Wind und Welle fahrenden Tanker sieht es aufregender aus als es bei uns gewesen ist.
Kurz vor Cartagena ändern sich die Verhältnisse. Der Wind dreht auf Süd und geht auf 1-2 Windstärken zurück. Nach knapp 3 Tagen und 450 Seemeilen haben wir unser Ziel erreicht. Cartagena taucht im Morgengrauen auf.
Die Bucht von Cartagena hat zwei Zugänge. Wir wählen die für die Berufsschifffahrt betonnte Fahrrinne im Süden der Bucht. Der von den Spaniern zwischen 1770 und 1776 zur Verteidigung gegen die Engländer erbaute Pallisadenwall im Norden der Bucht, der maximal 2 Meter unter der Wasseroberfläche liegt und eine schmale Durchfahrt mit etwas mehr als 3 Meter haben soll, war uns zu heikel. Den Umweg nehmen wir in Kauf, liegt unser Ankerplatz im Norden der Bucht, in der Nähe der Altstadt. Ungefähr dort, wo das Zeichen des Segelbootes ist.
Wir nähern uns den Hochhäuser auf der Halbinsel Boca Grande. Links die trügerische Durchfahrt zwischen Boca Grande und der Isla de Tierra Bomba.
Und passieren die Statue der Jungfrau Maria, die im flachen Wasser vor Boca Grande steht. Wie man sieht ist Alles gut betonnt und ausgebaggert. Der Container-Terminal liegt im Rücken des Fotografen und entsprechend grosse Schiffe werden hier hin und her bugsiert.
Unser Anker fällt vor dem Club Nautico. In unserer Nachbarschaft entdecken wir dieses Boot. Es ist die La Poste, welche vor mehr als 20 Jahren am Rennen um die Welt (damals Whitbread Round the World, heute Volvo Ocean Race) teilgenommen hat und unter Skipper Eric Tarbaly 7. wurde. Heute gammelt sie hier vor sich hin.
Auch Nachts schön anzuschauen, als Kontrast zu den Ankerplätzen, die wie sonst angelaufen sind.
Der etwas lärmige Container-Terminal in unserem Rücken. Tag und Nacht heben die Laufkatzen an den Kränen die Container hin und her.







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