Wir verlassen am Morgen unseren Ankerplatz und damit auch Dominica. Martinique ist das nächste Ziel. 36 Seemeilen weiter südlich wartet der Ankerplatz vor der Ortschaft St. Pierre.
St. Pierre war einst das Paris der Karibik und Hauptort von Martinique. Bis zum 8.Mai 1902. An diesen Tag ereignete sich eine dramatische Naturkatastrophe, die das ganze Dorf zerstörte und 30.000 Menschen in den Tod riss. In den Tagen davor hatte es Anzeichen für einen Ausbruch des Vulkans Montagne Pelée gegeben. Sie waren so deutlich, dass die Bevölkerung das Dorf verlassen wollte aber durch den Gouverneur und seine Truppe daran gehindert wurde. Morgens um 7.50 explodiert der Vulkan und eine 2000°C heisse und 150km/h schnelle Glutlawine rast auf St. Pierre zu. Alle Uhren bleiben um 7.52 stehen.
Selbst die meisten vor der Küste vor Anker liegenden Schiffe fingen Feuer und sanken. Die Seekarte verzeichnet 8 Wracks. Einziger Überlebender im Dorf war der Häftling im Gefängnis, dessen dicken Mauern ihn schützen.
St. Pierre hat sich von dieser Katastrophe nie erholt und ist heute ein kleine Ortschaft mit ein paar Ruinen. Der Hauptort von Martinique ist seitdem Fort-de-France, wo etwa ein Drittel der 400.000 Einwohner Martiniques leben.
Der Treppenaufgang des ehemaligen Theater.
Die Reste der Eingangshalle des Theaters mit den Vulkan Montange Pelée im Hintergrund.
St. Pierre war einst das Paris der Karibik und Hauptort von Martinique. Bis zum 8.Mai 1902. An diesen Tag ereignete sich eine dramatische Naturkatastrophe, die das ganze Dorf zerstörte und 30.000 Menschen in den Tod riss. In den Tagen davor hatte es Anzeichen für einen Ausbruch des Vulkans Montagne Pelée gegeben. Sie waren so deutlich, dass die Bevölkerung das Dorf verlassen wollte aber durch den Gouverneur und seine Truppe daran gehindert wurde. Morgens um 7.50 explodiert der Vulkan und eine 2000°C heisse und 150km/h schnelle Glutlawine rast auf St. Pierre zu. Alle Uhren bleiben um 7.52 stehen.
Selbst die meisten vor der Küste vor Anker liegenden Schiffe fingen Feuer und sanken. Die Seekarte verzeichnet 8 Wracks. Einziger Überlebender im Dorf war der Häftling im Gefängnis, dessen dicken Mauern ihn schützen.
St. Pierre hat sich von dieser Katastrophe nie erholt und ist heute ein kleine Ortschaft mit ein paar Ruinen. Der Hauptort von Martinique ist seitdem Fort-de-France, wo etwa ein Drittel der 400.000 Einwohner Martiniques leben.
Der Treppenaufgang des ehemaligen Theater.
Die Reste der Eingangshalle des Theaters mit den Vulkan Montange Pelée im Hintergrund.






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