Dienstag 28. Februar 2017: Búzios, das St. Tropez Brasiliens


Sieht dem Original an der Côte Azur sehr ähnlich, ist es aber nicht. 


95 Seemeilen östlich von Rio, ohne Wind, also unter Motor,  machen wir in Búsios nördlich von Capo Frio unseren ersten Stopp auf dem Weg nach Salvador.  

Die Parallelen des einst verschlafenen Fischerdörfchens mit seinem Pedant im Mittelmeer sind frappierend. 


1964 verweilte sie mit ihrem damaligen brasilianischen Freund ein paar Wochen hier und löste eine Begeisterung für den Ort aus. Die Strasse entlang des Strandes wurden nach ihr benannt und eine Bronzestatue mit dem bekannten Schmollmund begeistert die Touristen. 


Manche werfen BB nur einen kurzen Blick zu, andere lassen sich mit ihr ablichten. 


Der kleine figürliche Unterschied macht der Freude über dieses spezielle Urlaubsfoto dieser Brasilianerinnen keinen Abbruch. 


Auch Kreuzfahrer halten hier gerne und tingeln durch die Strassen des Städtchens mit ihren Läden, Boutiquen und Restaurants. Nach meiner Wahrnehmung gibt es nur zwei Sachen zu kaufen. Bademoden und Flipflops. Mehr Kleidung braucht es hier auch nicht zum Glücklich sein. 


Wir beendeten unseren Ausflug auf den Spuren Brigit Bardots im Schatten der Terrasse der örtlichen Jachtklubs bei kühlen Getränken. Der gepflegte Klub mit seinem sehr hilfsbereiten Personal ist eher ein Klub von Jollen-Seglern, was nicht als diskriminierende Äusserung gemeint ist. Der Hauptunterschied zwischen St. Tropez und Búsioz? Während hier den ganzen Tag Wassertaxis mit Touristen lautstark und Wellen werfend durch die Bucht brausen, dümpeln am anderen Ort im nördlichem Hochsommer Yachten aller Grösse im Hafen und davor.   

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