Ab heute geht es, Schritt für Schritt, Richtung Nordosten zurück ins Mittelmeer. Angra dos Reis war der südwestlichste Punkte der Reise für dieses Jahr. Um die Strecke nach Rio de Janeiro um 12 Seemeilen zu verkürzen, fuhren wir gestern unter Motor mangels Wind nach Abraão im Osten der Ilha Grande. Meine Crew ging schnorcheln und ich auf den Pico do Papagaio. Auf dem Weg sah ich eine Gruppe von Menschen auf dem Boden sitzen, die Teleobjektive in die Baumkronen gerichtet. Ein untrügliches Zeichen für Affen (auf den Bäumen, nicht auf dem Boden). Mir gelang dabei ein Photos dieses Seidenäffchens.
Heute Morgen Viertel nach sieben Uhr lichteten wir unseren Anker und starten unter Motor in die morgendliche Flaute. Nach knapp 2 Stunden erlöste uns der Wind vom eintönigen Fahren unter Maschine und schenkte uns einen herrlichen Segeltag. Hoch am Wind bei 3-4 Beaufort aus Südost rauschten wir mit ein paar Wenden Richtung Osten Rio de Janeiro entgegen.
Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir die Copacabana und den Zuckerhut am Eingang zur Guanabara-Bucht. In der Bucht bot sich uns dieses unvergessliche Bild.
Festgemacht haben wir in der Marina da Gloria, dem Hafen der olympischen Segelwettbewerbe von Rio 2016. Die nächsten Tage bis zum Crew-Wechsel für die Etappe nach Salvador de Bahia bleiben für das touristische Rio-Programm.



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