Paul lebt mit
seiner Familie in der Bucht und betreibt mehrere Geschäfte. Zum einen nutzt er
seine Piroge als segelnden Lastkahn, mit der er bis zu 1200 Kilogramm Ladung
befördert. Zum anderen ist er Touristenführer und segelt Gäste mit seiner
Piroge durch die Bucht oder zeigt ihnen die verschlungenen Pfade ins
Hinterland.
Ausserhalb der
der Cruising Saison, die von Mai bis November dauert, betätigt er sich als
Köhler und verkauft die Holzkohle in Hell Ville. Je nach Saison erntet er
Ananas, Bananen und Mango, die er ebenfalls nach Hell Ville segelt und dort
verkauft.
Sein Boot ist 7
Meter lang und erreicht bei guten Verhältnissen trotz des für die Bootsgrösse
kleinen Segels 7 Knoten Geschwindigkeit. In drei Stunden sei er in Hell Ville.
Er zöge die Sicherheit einer noch besseren Geschwindigkeit vor. Wenn der Wind
schlecht steht, dauert die Rückfahrt ein Vielfaches, da das Aufkreuzen gegen
den Wind nicht die Stärke dieses Bootstyps ist. Der Rumpf der Piroge ist weniger
als einen Meter breit. Die Stabilität bekommt sie durch einen Schwimmer auf der
rechten Seite und einen Ausleger auf der anderen. Auf dem Ausleger liegt ein 20
Kilogramm schwerer Sandsack und Mannschaft oder Gäste tragen mit ihrem Gewicht
ebenfalls zur Balance bei.
Als Steuermann
hat er alle Leinen zur Bedienung der Segel vor sich. Links die Schot, in der
Mitte das Fall und rechts die beiden Halsleinen. Das Segel ist asymmetrisch und
ist an einem Liek an einer Spiere befestigt. Es wird ähnlich gefahren wie ein
Gennacker, mit einer Halsleine durch den Bugspriet und einer zusätzlichen
Halsleine, die direkt zum Heck geführt wird.
Zum Wechseln des
Bugs (für Nichtsegler, Wechsel der Fahrtrichtung mit Windeinfall von der anderen
Seite) fährt er eine Halse. Dabei wird das Want an der alten Luv-Seite gelöst
und an der neuen Luv-Seite befestigt. Die Schot nimmt er aussen um die
Halsleinen herum und führt sie nach hinten. Dabei schwingt die Spiere auf die
andere Seite des Mastes. Noch die beiden Halsleinen justieren, Schot dichtholen
und die Fahrt geht weiter.
Der segelnde
Tourist. Begeistert, wie schnell mit low tech gesegelt werden kann.





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