Durch dieses Tal schlängelt sich die Strasse 30 Kilometer lang in die auf 1200 Meter gelegene Ortschaft Cilaos. Sie wurde von entflohenen Sklaven gegründet, die sich in der Unzugänglichkeit der Berge sicher fühlten. 1200 Höhenmeter auf 30 Kilometer hört sich nicht sehr steil an, die Strecke ist aber durchsetzt von Gegenanstiegen und einigen steilen Aufschwüngen. Der längste überwindet bei einer Distanz von 4 Kilometern etwas mehr als 400 Höhenmetern.
Das Wetter hat einen charakteristischen Tagesgang. Am Morgen ist der Himmel klar, am Vormittag ziehen Wolken in den Bergen auf und am Nachmittag ist es bedeckt, es regnet jedoch nicht. Durch den bedeckten Himmel sind die Temperaturen angenehm, jedoch der Brillanz von Fotos nicht zuträglich.
Links der Bildmitte windet sich die Strasse mit unzähligen Serpentinen und Kurven empor.
Das ist eine davon und die darauf folgende, steile Serpentine.
Viel Platz haben die Erbauer der Strasse oft nicht gehabt, um die Trasse in den Berg zu legen.
Auf 1000 Meter Höhe beim Obélisque, zweigt die Strasse zum Ortsteil le Palmiste Rouge ab.
Der markante Felsen ist von vielen Stellen der Strecke sichtbar.
Mein Umkehrpunkt auf 1100 Meter. Von hier aus sind es noch 4 Kilometer bis Cilaos; 100 Meter hinunter und 200 wieder hinauf. Da die Skipperin 4 Kilometer weiter unten ihr Tagesziel erklärte und ich sie nicht allzu lange habe warten lassen wollen, genügte mir für heute der Blick auf das eigentliche Ziel.
Am Dienstag werden wir mit dem Auto die Strecke fahren, da der Wanderweg zur Hütte für den Aufstieg zum Piton de Neiges in Cilaos beginnt. Wenn das Wetter mitspielt und wir früh genug auf den Beinen sind, dann mit freiem Blick auf die Berge des Cirque de Cilaos.









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