Donnerstag 10. März 2016: Es föhnt wie in Balzers


Heute morgen machte der Regenwald an der Westküste Neuseelands seinem Namen alle Ehre. In der Ortschaft Haast regnete es in Strömen. Kein Wetter um sich lange dort aufzuhalten. Auf der ganzen Strecke von 150 Kilometer über den Haast Pass (562 Meter Scheitelhöhe) bis nach Wanaka auf der Ostseite der neuseeländischen Alpen, die auf den ersten 80 Kilometern durch keine einzige menschliche Ansiedlung führt, war es nass und grau. Wir waren noch keine Stunde in Wanaka als der Himmel aufriss, starker warmer Wind aufkam und sich urplötzlich keine Wolke mehr am Himmel zeigte und die Luft trocken und klar wurde. Eine Stimmung wie an einem Föhntag zu Hause. Nur der See fehlt uns. 

Abgesehen von dem zum Teil stürmischen Wind gutes Wetter für einen Mountainbike-Ausflug in die Berge. 20 Kilometer ausserhalb von Wanaka stiessen wir auf diese Abzweigung, die in das Skigebiet Treble Cone führt. 


Hätten wir die Landkarte vorher studiert, hätten wir möglicherweise diese nicht geteerte, knapp 7 Kilometer lange Strasse links liegen gelassen und wären weiter auf der leicht ansteigenden 50 Kilometer langen Sackgasse in das Tal Richtung Mt. Aspiring gefahren. 


Die Strasse windet sich steil empor, konstant mit etwa 15% Steigung. 


Die Aussicht wird immer spektakulärer, dafür schwinden zusehends die Kräfte. 


Es ist geschafft; 950 Meter über dem Talboden auf 1256 Metern ist die Skistation erreicht. Der Blick auf den Lake Wanaka entschädigt für die Anstrengung. 

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