Im Labyrinth des weit verzweigten Marlborough Sounds, an einer Stelle, wo sich Fuchs und Hase (wenn es sie dort gäbe) Gute Nacht sagen, hört die Welt noch nicht auf. Von den vielen Hinweisschilder darf man sich jedoch nicht täuschen lassen. Die Gegend ist ausser mit ein paar Farmen und Lodges eher dünn besiedelt.
Der Queen Charlotte Track darf nach der Sommersaison ab dem 1. März auf seiner ganzen Länge auch von Mountain-Biker befahren werden. Unser Ziel war die Ships Cove, einem der legendären Ankerplätze von James Cook. 27 Kilometer auf einem Single Track plus 6 Kilometer Anfahrt auf einer Naturstrasse und das Ganze wieder zurück, waren, wie sich herausstellte, eine zu ambitiöse Planung für diesen Tag.
Der Skipperin sagten weder das kühle Wetter noch die manchmal etwas ruppige Strecke besonders zu. Nach 10 Kilometer Single Track und mit der Sorge über den Rückweg im Hinterkopf ist ihr Bedarf an Outdoor-Erlebnis für heute gestillt.
Weiter geht es über eine Hängebrücke, die gleichzeitig nur von 2 Personen betreten werden darf und Zeugnissen vergangener Zeiten.
Dass zu Ende des vorletzten Jahrhunderts mehr als 100 Bergleute hier lebten und das Metall Antimon förderten, ist ausser durch ein Hinweisschild nicht mehr zu erkennen.
10 Kilometer weiter, immer noch unter grauem Himmel, der Blick in die Resolution Bay, benannt von James Cook nach einem seiner Schiffe. Die unerreichte Ships Cove liegt weitere 7 Kilometer Fahrstrecke hinter den nächsten Berg.






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