Heute sind wir mit dem Wassertaxi auf die Nachbarinsel Tevewa gefahren. Der höchste Punkt der Insel liegt auf 150 Metern und bietet ein vollständiges Panorama über die Lagune.
Von diesem erhöhten Standort mit dem Blick auf die Insel Nanuya Sewa erscheinen die Farben der Lagune kräftiger. Der günstigere Einfallswinkel der Sonne im Vergleich zu den Photos vom Samstag hilft ebenfalls für ein eindrucksvolleres Bild.
Die Riffe in diesen Gewässern finden sich nicht nur um die Inseln herum, sondern auch weiter draussen, wie man an den Wellen unschwer erkennen kann.
Der Blick nach Süden auf die Passage zwischen den Inseln Tavewa und Matacawa Levu, die zu unserem Ankerplatz vor der Insel Nanuya Sewa führt.
Vergleicht man die Realität mit der Karte, erkennt man manchen Unterschied.
So fehlt die kleine Insel an der Nordwest-Ecke Matacawa Levu (siehe vorheriges Bild) auf der Karte. Hoffentlich sind die Kartographen bei den Riffen etwas weniger grosszügig mit der Abbildung der Realität umgegangen.
Da wir die Karte selber nicht haben, konnten wir bei einem anderen Segler ein "Photokopie" erstellen.
Die Kommunikationsinfrastruktur auf Fiji ist im Vergleich zu anderen Inseln der Südsee einzigartig. Bislang hatten wir an jedem Ankerplatz mobiles High Speed Internet. Festnetz macht bei den vielen Inseln wenig Sinn, weshalb Fiji die Technologie übersprungen hat und direkt auf die mobile Kommunikation gegangen ist. Der Strom für die Antennenanlage wird dezentral mit Solar erzeugt und in Batterien (der weisse Block recht neben den Solarzellen) gespeichert. Da es bei knapp einer Million Einwohner genügend Nutzer gibt, sind die Preise trotz der speziellen Geographie, der fehlenden Stromversorgung sowie der verstreuten Ortschaften und Inseln sehr vernünftig.





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