Sonntag 25.Oktober 2015: Umgeben von Riffen, Malolo Lailai


Der Blick von unserem Ankerplatz in der Momi Bay aufs Land. Der Westen der grossen Inseln in Fiji ist deutlich trockener und damit weniger grün als die regenreichen Ostseiten. Dass es sehr trocken ist, zeigten uns die die Buschbrände in den umliegenden Bergen, deren Asche nachts auf NOE regnete.  

Betrachtet man des Bild in höherer Vergrösserung, erkennt man in der Mitte des Bildes auf der ersten Anhöhe zwei Geschützstellungen. Das sind die Momi Guns, erhaltene und gepflegte Relikte aus dem zweiten Weltkrieg, errichtet von Soldaten aus Neuseeland. Sie wurden zum Schutz Fijis gegen einen Angriff der Japaner in der Schlacht um den Pazifik erbaut. Zum Glück fand dieser Angriff nicht statt. 

Auf dem Weg zu unserem Tagesziel, welches nur 8 Seemeilen von der Momi Bay entfernt liegt, geht es an dem Inselchen Tavarua vorbei.  


Sieht aus wie der Südsee-Ferientraum. Rund, flach, mit Sandstrand und die Bungalows des Ferienressorts hinter Palmen versteckt. Erst von oben, das Luftbild habe ich mir aus der Webpage www.tavarua.com ausgeborgt, erkennt man die Herzform. Auf ihrer Webpage gibt es viele coole Pics und Videos. 


Sicher ein Idyll aber kein guter Platz zum Ankern, da es keine geschützte, flache Bucht gibt. Da sind wir auf der Nachbarinsel Malolo Leilai besser bedient. 


Die Einfahrt erfolgt entlang der gestrichelten, roten Linie, wobei wir von Osten kamen. Da kaum eine Wolke die Sonne verdeckte, war die Fahrt durch die Untiefen einfacher als es auf der Karte scheint. 


Immer schön im dunklen Wasser bleiben. Bei bedecktem Himmel hätten wir uns deutlich weniger wohl gefühlt. 



  

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