Montag 19. Januar 2015: Dominica, die Insel für Naturliebhaber

Unter Segel verlassen wir am Morgen das Bojenfeld vor Bourg de Saintes und steuern durch die Inseln ins freie Wasser zur 18 Seemeilen entfernten Insel Dominica. Seit 1978 unabhängiger Staat innerhalb des Commonwealth ist diese Insel anders als der Rest der Karibik. Es gibt nur wenig Tourismus, kaum Hotels, zwei kleine Flughäfen ohne internationale Anbindung und keine Häfen; weder für kommerzielle Schiffe noch für Jachten.

Der  Tourismus wird bewusst als Öko-Tourismus betrieben. Dem Erhalt des Regenwalds und der Tauchgründe wird grosse Bedeutung beigemessen. 

Unser Ziel ist die Prince Rupert Bay im Schutze der zwei auffälligen, bewaldeten Kegel. Im Hintergrund, in den Wolken versteckt, der höchste Berg der Karibik, der 1441m hohe Vulkan Morne Diablotin. 


Lawrence, der Wassertaxi-Fahrer. Sein Boot heisst sinnigerweise Lawrence of Arabia. Er und seine 13 Kollegen verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit verschiedenen Services für Segler, die die Bucht anlaufen. 


Franzosen und Engländer wechselten sich als Besitzer von Dominica in der Kolonialzeit häufig ab. Das restaurierte Fort Shirley ist ein Zeuge dieser Zeit. 


Welch ein Zufall, dass gleich zwei Grosssegler am gleichen Tag die Bucht anlaufen und diesem Schnappschuss etwas nachhelfen. 


Das ehemalige Wohnhaus der Offiziere auf Fort Shirley. 


Die Kreuzfahrer verlassen mit der untergehenden Sonne die Bucht und werden morgen vor der nächsten Traumkulisse aufwachen.  


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