Heute stand eine grössere Strecke auf dem Programm. Nach den vielen Warnungen, die Insel St. Vincent wegen hoher Kriminalität zu meiden, sind wir in einem Schlag von St. Lucia nach Mustique gesegelt. Die Warnungen kamen von Seglern als auch von Einheimischen aus St. Lucia. Oder machen sie Negativ-Werbung gegen die missliebige Konkurrenz. Wir sparen uns den Selbstversuch.
Morgens um 7.30 Uhr ging es los, damit wir die berechnete Strecke von 65 Seemeilen und das Ansteuern von Mustique bei Tageslicht schaffen.
Die Pitons in der Morgensonne. Links der kleine, rechts der grosse Piton.
Und weil es so schön ist, das Ganze noch aus einer anderen Perspektive, wenn auch bei weniger stimmungsvollen Lichtverhältnissen. Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Matterhorn kann man dem Petit Piton nicht absprechen.
Bislang wählten wir beim Vorbeisegeln die Westseite der Inseln in der Karibik. Die Westseite ist die Wind ärmere, manchmal wegen der Abdeckung der hohen Berge sogar windstille Seite. Bei St. Vincent hielten wir uns an die rauere Atlantikseite, da dies der direkte Weg ist und wir keine Ankerbucht auf der ruhigen Seite ansteuern wollten.
Glücklicherweise geht der Regenschauer hinter uns durch. Uns brachte er eine Mütze voll Wind (6 bft). Auch wenn der Tag mit 4-5 Windstärken alles andere als windstill war, nutzen wir diese 2 Stunden mit Starkwind um mit Genua und 3fach gerefftem Grosssegel unser Ziel noch bei Tageslicht zu erreichen. Im letzten Licht machen wir an der letzten freien Boje fest.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen