Sonntag/Montag 19./20.Oktober: Überfahrt nach Gran Canaria

Die direkte Strecke von Gran Tarajal nach Puerto Pasito Blanca misst 90sm und sollte sich bei gutem Wind in 12 Stunden segeln lassen. Der Wind war gut und blies mit 15 bis 20kn. Ein Tiefdruckgebiet über den Azoren bringt uns südliche Winde, weshalb wir uns in der unbequemen Art des Segelns, nämlich hoch am Wind, auf den Weg nach Gran Canaria machen.  Bis zur Punta del Matorral, der südlichen Ecke von Fueteventura, geht es entlang der Küste mit ihren Vulkanen und Sanddünen. 


Diese Art des Tourismus scheint viele Anhänger zu haben. 


Am Leuchtturm an der Punta del Matorral kommen wir ohne zu kreuzen vorbei. Die Wasser-tiefe beträgt noch beruhigende 40m. 


Fuerteventura liegt in unserem Kielwasser. 


Auf halber Strecke nach Gran Canaria dreht der Wind zu unseren Ungunsten und wir müssen die letzten Stunden gegen den Wind kreuzen. So werden aus geplanten 90sm 120sm und 5 Stunden mehr. Nachts um 3 Uhr laufen wir in Pasito Blanco ein. 

Nachts in einen unbekannten Hafen einzulaufen ist immer speziell, besonders wenn die Leuchtfeuer anders sind als in der Karte angegeben. Das rote Licht auf der verlängerten Hafenmole gibt es in der Realität nicht, nur das weitere rote Licht direkt in der Hafeneinfahrt. Am Morgen haben wir dann gesehen, dass es das Feuer gibt, aber entweder war es nicht eingeschaltet oder die Lampe ist defekt. 

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