Sonntag 28.September 2014: Malaga will keine Freizeitkapitäne



Der Wetterbericht hatte Recht. Der Morgen empfing uns mit starkem Regen. Nichtsdestotrotz sind wir aufgebrochen, um dem Schwell im Hafen zu entfliehen. Wir mussten mit unserem Tiefgang in der Nähe der Hafeneinfahrt liegen. Die sich am Ufer brechenden Wellen spiegelten sich in den Hafen und sorgten für ein andauerndes Rucken von NOE. Das ging nicht nur uns auf die Nerven sondern belastet die Festmacherleinen über Gebühr.

Über Tag wurde es wie ankündigt schöner und 2 Stunden vor dem Hafen schlief der Wind dann ein. Unter Maschine ging es bis zum Hafen von Benalmadena.  Das spannendste am Tag war die Untiefe vor der Hafeneinfahrt. Sie ist jedoch gut bezeichnet und mit Echolot findet auch der nicht ortskundige sicher in den Hafen.  



An sich wollten wir nach Malaga. Laut Segelführer werden dort keine Freizeitkapitäne mehr angenommen und anstatt nach Benalmadena verwiesen. Da auf den Luftbildern des Hafens keine Jachtstege zu sehen waren, sind wir direkt die paar Meilen weiter gefahren.

Benalmadena ist keine Reise wert. Eine seelen- und geschichtslose Retortenstadt bestehend aus Bettenburgen. Der Hafen ist aber ok und bietet alles was der Segler braucht. 

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