Der Wetterbericht
hatte Recht. Der Morgen empfing uns mit starkem Regen. Nichtsdestotrotz sind
wir aufgebrochen, um dem Schwell im Hafen zu entfliehen. Wir mussten mit unserem
Tiefgang in der Nähe der Hafeneinfahrt liegen. Die sich am Ufer brechenden
Wellen spiegelten sich in den Hafen und sorgten für ein andauerndes Rucken von
NOE. Das ging nicht nur uns auf die Nerven sondern belastet die
Festmacherleinen über Gebühr.
Über Tag wurde es
wie ankündigt schöner und 2 Stunden vor dem Hafen schlief der Wind dann ein.
Unter Maschine ging es bis zum Hafen von Benalmadena. Das spannendste am Tag war die Untiefe vor
der Hafeneinfahrt. Sie ist jedoch gut bezeichnet und mit Echolot findet auch
der nicht ortskundige sicher in den Hafen.
An sich wollten
wir nach Malaga. Laut Segelführer werden dort keine Freizeitkapitäne mehr
angenommen und anstatt nach Benalmadena verwiesen. Da auf den Luftbildern des
Hafens keine Jachtstege zu sehen waren, sind wir direkt die paar Meilen weiter
gefahren.
Benalmadena ist
keine Reise wert. Eine seelen- und geschichtslose Retortenstadt bestehend aus
Bettenburgen. Der Hafen ist aber ok und bietet alles was der Segler braucht.


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